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International Masonic Union
CATENA |
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Über CATENA:
Einleitung
Gründungsgeschichte
Ziele und Prinzipien
Organisation
Mitgliedschaft
Einleitung
Ziel von CATENA ist es, die Obödienzen für Männer und Frauen freundschaftlich zu verbinden,
um gegenseitige Kontakte zu ermöglichen und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln.
Die Basis ist die Pflege der freimaurerischen Arbeit, gemäß den alten Traditionen, den Landmarken, Konstitutionen,
Gesetzen und Regeln, wie sie uns im Laufe der Geschichte überliefert wurden.
Die einzige Abweichung zum Vorgenannten ist die Aufnahme von Frauen als Freimaurer, ohne jede Einschränkung.
CATENA respektiert dabei die individuelle Entscheidung eines jeden Freimaurers, jener maurerischen Obödienz beizutreten,
die er für seine persönliche Entwicklung als für am besten geeignet hält.
CATENA wurde als Organisation für die symbolische, oder "blaue", Freimaurerei gegründet, um zu ihrer
Erforschung und Weiterentwicklung beizutragen.
Gründungsgeschichte
Im Jahre 1960 veranstalteten die holländische Großloge für Gemischte Freimaurerei (Nederlandse Grootloge
der Gemengde Vrijmetselarij "NGGV") und die deutsche Großloge für Gemischte Freimaurerei (Universaler
Freimaurerorden "Humanitas" (heute "Humanitas Freimaurergroßloge für Frauen und Männer in
Deutschland") ein Treffen in Wesel, Deutschland, und beschlossen eine enge Kooperation zwischen den beiden
Obödienzen.
Diese Kooperation wurde CATENA (Kette) genannt und schon bald durch die österreichische Großloge für
Gemischte Freimaurerei (Österreichischer Universaler Freimaurerorden "HUMANITAS" - heute "Großloge
Humanitas Austria") erweitert.
Im Juli 1961 wurde die International Masonic Union "CATENA" (Internationale Freimaurerunion "CATENA")
gegründet. Die Gründungsmitglieder waren
- "HUMANITAS" Freimaurergrossloge für Frauen und Männer in Deutschland
- Nederlandse Grootloge der Gemengde Vrijmetselarij NGGV
- Österreichischer Universaler Freimaurerorden "HUMANITAS".
Ihr erster Präsident war Br.: Offringa, (NGGV).
Ziele und Prinzipien
Das Ziel von CATENA ist es, ein Zentrum der Einigkeit und des Verständnisses für die weltweite
Freimaurerei zu werden. Entsprechend ihrer Universalität schließt CATENA sowohl Männer als auch
Frauen ein, die gemeinsam auf der Basis der Gleichberechtigung als Freimaurer arbeiten.
Es werden nur solche freimaurerische Vereinigungen in der CATENA als Mitglieder aufgenommen, die dieses
Prinzip respektieren. Freimaurerische Vereinigungen, die nur Mitglieder eines Geschlechtes aufnehmen,
können der CATENA beitreten, wenn sichergestellt ist, dass, gemäß dem vorhin genannten Prinzip,
CATENA-Besucher beiderlei Geschlechtes zu Tempelarbeiten in ihren Logen zugelassen werden und dass sie
bereit sind, innerhalb von CATENA mit ihnen als Brüder und Schwestern zusammenzuarbeiten.
CATENA legt folgende Grundprinzipien fest, die in ihrer weitesten Auslegung von jenen freimaurerischen
Vereinigungen (Obödienzen) angenommen werden müssen, welche um Aufnahme in CATENA ansuchen:
- Die Grundlage der universalen Freimaurerei liegt in der Anerkennung einer Höheren Wirklichkeit,
in der wir leben, in der wir uns bewegen und in der unsere Existenz begründet ist.
- Das erste große Prinzip, das sich aus dieser fundamentalen Wahrheit ableitet, ist die
grundsätzliche Einheit und Gleichheit aller Menschen, die sich in der Freimaurerei als
brüderliche Liebe ausdrückt, die wiederum aus der Anerkennung unserer geistigen Verwandtschaft
herrührt.
- Das zweite große Prinzip, das aus dem ersten hervorgeht, ist die Linderung des Leids; erstens,
indem - soweit dies möglich ist - keinem Lebewesen Leid zugefügt wird und zweitens, durch
Hilfe für diejenigen, die leiden.
- Das dritte große Prinzip ist die Wahrheit. Das heißt, sein Denken offen zu halten und die Dinge so
zu sehen, wie sie sind, ohne Vorurteile. Dieses Prinzip betrifft vor allem die Selbster-kenntnis, die
sich einem Freimaurer erschließt.
Obwohl es aus diesen Prinzipien hervorgeht, ist es dennoch notwendig, zu betonen, dass CATENA keine politischen
oder religiösen Themen behandelt. In dieser Hinsicht folgt CATENA der alten Regel, dass die Freimaurerei
als Institution in diesen Bereichen keine Funktion hat.
Freimaurerei bildet eine geistige Heimat für ihre einzelnen Mitglieder, welche den Wunsch haben, sich
durch Selbsterkenntnis und unter Vermeidung von Dogmen und festgefügten Lehrsätzen weiter zu entwickeln.
Es ist Angelegenheit des einzelnen Freimaurers, geleitet vom Lichte der Freimaurerei, in der profanen Welt zu wirken,
um die Gesellschaft von politischer Unterdrückung und religiöser Intoleranz zu befreien.
CATENA konzentriert sich auf freimaurerische Studien im Allgemeinen und auf ihre philosophischen und esoterischen
Aspekte im Besonderen. Sie überlässt es ihren Obödienzen, innerhalb ihrer eigenen Jurisdiktion und
Systeme zu arbeiten, wie sie es für richtig halten.
Organisation
Das beschlussfassende Gremium ist das Kuratorium.
Das Kuratorium wird aus Delegierten der Mitgliedsobödienzen gebildet. Jede Obödienz, die drei oder mehrere
Logen besitzt, hat drei Delegierte. Jeder Delegierte hat eine Stimme zu jedem Antrag, ausgenommen der Präsident,
der kein Delegierter ist. Im Falle von Stimmengleichheit in geschäftlichen Angelegenheiten hat der Präsident
das Entscheidungsrecht und das Recht, die Abstimmung zu verschieben.
Routineangelegenheiten, die Vorbereitung der Entscheidungen und die Durchführung der Beschlüsse des
Kuratoriums liegen in den Händen des Exekutiv-Komitees. Das Exekutiv-Komitee besteht aus dem Präsidenten,
dem ersten Vizepräsidenten, dem ersten Sekretär und dem ersten Schatzmeister.
CATENA übt keinerlei Autoritätsrechte über ihre Mitglieder aus, welche unabhängige freimaurerische
Vereinigungen sind. Beschlüsse des Kuratoriums in Angelegenheiten von CATENA sind für alle Mitglieder bindend.
Mitgliedschaft
Jede freimaurerische Vereinigung (Obödienz), die die Prinzipien nach Konstitution, Artikel 2, anerkennt
und die "Constitution and General Standing Orders of CATENA" unterschreibt, kann Mitglied werden.
Über eine Aufnahme entscheidet das Kuratorium. Das Kuratorium kann ohne Angabe von Gründen die Zustimmung verweigern.
Die Konstitution unterscheidet zwischen einer Aufnahme als Vollmitglied oder als Assoziiertes Mitglied. Nur Vollmitglieder
können Delegierte in das Kuratorium entsenden und zahlen den vollen Mitgliedsbeitrag.
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